Im DAX kam es im Wochenverlauf zu einer spürbaren Zunahme der Volatilität, in deren Verlauf in einer impulsiven, jedoch EW-Technisch korrektiven Kursreaktion, ein Tief bei 5712 Punkte erreicht wurde. Anschließend konnte sich der Index unter teils raschen Bewegungswechsel wieder etwas erholen, ohne dabei infolge das Jahreshoch 5888 Punkte zu erreichen. Wenige Punkte unterhalb, bei 5858 Punkte, kam es zu einer Wiederaufnahme der Gewinnmitnahmen die im anschließenden Handelsverlauf jedoch noch nicht zum unterschreiten des Wochentiefs (5712) führten. Grundsätzlich sind Notierungen oberhalb der bereits erwähnten MoB übergeordnet bullisch einzuordnen. Eine weitere seitliche Ausdehnung, auf hohem Niveau bestätigt dies und wird zu weiter anziehenden Notierungen führen. Bereits ein Rebreak des Zwischenhoch 5858 Punkte wird einige Marktteilnehmer unter Zugzwang bringen, was dann wiederum die Kurse anfeuern dürfte und infolge zum direkten antesten und überschreiten des Jahreshochs 5888 Punkte führen wird. Mehr dazu im neuen Gesamtausblick Oktober 2009 bis Januar 2010 (DAX-Das große Bild ...) der in Kürze veröffentlicht wird.
Sentimenttechnisch ist die Mehrzahl der Marktteilnehmer
aktuell noch etwas zu bearisch eingestellt. Die
optimistisch eingestellten Akteure befinden sich derzeit
noch in der Minderzahl, was den Kursen entsprechenden
Auftrieb verleihen könnte. Von Sentimenttechnischer Seite
dürfte aktuell zumindest eine größere
Korrekturbewegung, in deren Verlauf es dann auch zu einem
Trendbruch kommen sollte, eher noch unwahrscheinlich sein.
Wichtig wird nun sein, ob bzw. inwieweit der Index
oberhalb der MoB 5666 Punkte auf Unterstützung trifft und
infolge dann weiter ansteigen kann. Dennoch; nur eine
spürbare Zunahme der bullisch eingestellten
Marktteilnehmer, stellt zumindest von Sentimenttechnischer
Seite, weitere Zugewinne in Frage.
Im DAX kam es im Freitagshandel zu einem vorzeitigen
Abbruch der laufenden Aufwärtsbewegung. Die anfängliche
Euphorie der Marktteilnehmer in der Eröffnungsphase,
bröckelte im Handelsverlauf nach und nach ab und wich
einsetzender Skepsis. Damit kam es zum zweitemal
hintereinander, aufgrund einsetzender Marktschwäche zu
einer Versagerwelle auf untergeordneter Wellenebene. Nach
dem vorliegen der beiden Versagerwellen liegt eine
Bestätigung über den Abschluß der Aufwärtsbewegung
noch nicht vor. Zwar korrigierte der Index infolge
(bisher) bis auf ein Tief bei 5731 Punkte. Jedoch führt
erst ein unterschreiten der bekannten Punktemarke zu der
noch ausstehenden Bestätigung über einen Abschluß der
laufenden Aufwärtsbewegung. Grundsätzlich lassen jedoch
die beiden Versagerwellen eine deutliche Zunahme der
Unsicherheit bei den bullisch eingestellten
Marktteilnehmer erkennen.
Für den weiteren Handelsverlauf impliziert dies ...
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