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DAX - DOW JONES

Börse - Rebound oder Bullenfalle ...

16.03.2009

Im Wochenverlauf konnten die US-Börsen sich zur Wochenmitte von ihren Tiefständen lösen und einen Rebound starten. Ein Grund für die Zugewinne wurde den Marktteilnehmern auch rasch präsentiert. Die Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden der US-Großbank Citigroup, das diese in den ersten Monaten des Jahres 2009 den größten Gewinn seit dem Jahre 2007 erwirtschaftet hatte, führte unter den Marktteilnehmern zu einem Euphorieausbruch mit infolge rasch anziehenden Kursen. Das ganze steht natürlich auf tönernen Füßen. Bereits im Donnerstagshandel deutete sich ein abflachen der im Vortageshandel erzielten, kräftigen Zugewinne an. Die während des Nachmittagshandels hereingekommen Zahlen der US-Großbank Bank of America, die US-Arbeitsmarktdaten und die US-Konjunkturzahlen wurden eher verhalten aufgenommen.


Fast zeitgleich kündigte die US-Regierung an, über eine weitere Lockerung der US-Bilanzierungsregeln nachzudenken, was infolge zu einem kleinen Shortsqueeze führte. Die Marktteilnehmer scheinen die Realität vollkommen auszublenden. Fraglich ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ob und inwieweit diese Ankündigung überhaupt realisiert wird. Dies scheint den Marktteilnehmer in der aktuellen Marktsituation jedoch egal zu sein, denn das Vertrauen in die US-Regierung, weitere Rettungsmaßnahmen der US-Finanzinstitute ggf. auch mit unkonventionellen Maßnahmen einzuführen, scheint ungebrochen. Die tatsächlichen Probleme der massiven Verwerfungen an den US-Finanzmärkten lassen sich damit zumindest nicht bereinigen. Warten wir ab wann der Kater wieder einsetzt und die Marktteilnehmer zu einer realistischen Betrachtungsweise zurückkehren. Wie Sie wissen handelt es sich bei der jüngsten Aufwärtsreaktion um eine Gegenreaktion in einem nach wie vor voll intakten und derzeit immer noch unvollständigen Abwärtsbewegung.


Hinter vorgehaltener Hand wird derzeit über ein Beteiligungsmodell diskutiert, wonach Besitzer von Bankenanleihen sich aufgrund der anhaltenden Finanzkrise, an staatlichen Liquiditätsspritzen beteiligen sollen. Bereits zum Freitagshandel hin reagierte der Anleihenmarkt mit nervösen Kursausschlägen auf diesen Newsfloor. Die Großinvestoren horchen nun auf. da die Möglichkeit besteht an den Verlusten der Banken beteiligt zu werden. Die US-Notenbank FED hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und betont, das unbedingt der Ausfall einer wichtigen Bank verhindert werden muß. Unterdessen sind bereits in den vergangenen Wochen die Prämien für die Absicherung der Anleihen vor einem möglichen Zahlungsausfall, weiter in die Höhe geschnellt, was auf eine Zunahme der Ausfallmöglichkeit hindeutet. In den Tagesanalysen wurde in der Vergangenheit regelmäßig über die Problematik des Anleihenmarktes berichtet. Bereits der Zusammenbruch einer weiteren Großbank würde zu ernsthaften, globalen Schwierigkeiten führen. Nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008, hat sich die Reaktionszeit eines solchen Ereignisses nochmals reduziert, sodass ein möglicher Zusammenbruch einer weiteren Großbank, praktisch ohne große Vorlaufzeit einsetzt.


Im Sog des von den Marktteilnehmern als positiv einströmenden Newsfloor der Unternehmens- und Konjunkturzahlen konnte sich der DAX den positiven Vorgaben nicht entziehen. Insbesondere jeweils zum herannahenden Handelsende, kam es im Index regelmäßig zu kleinen Shortsqueezes, ausgelöst durch falsch positionierte Marktteilnehmer, die angesichts des nahenden Xetra-Handelsende, ihre Positionen regelrecht auf den Markt warfen und dadurch die Kurse weiter anfeuerten, was dann infolge zu kräftigen und raschen Zugewinnen führte. Bis zum Freitag konnte der Index ein Hoch bei 4053 Punkte generieren und damit wieder in den alten Unterstützungsbereich (4914 / 4934 / 4967) hineinlaufen. Im anschließenden Handelsverlauf fiel der Index dann jedoch wieder unter die 4000 Punktemarke zurück.


Dennoch; auch nach diesen Kursanstiegen wird die laufende Aufwärtsbewegung ... weiterhin nur als Gegenreaktion in einem weiterhin intakten Abwärtstrend eingestuft. Im Rahmen einer überschiessenden aufwärtsgerichteten Korrekturbewegung gelang es den Bullen, die MoB 3925 Punkte auf Wochenbasis wieder zurückzuerobern und auch zu halten. Nach Abschluß der laufenden Korrekturbewegung kommt es nochmals zu einem weiteren antesten der Verlaufstief. Bis dahin wird der Index auf der zeitlichen Achse in den nächsten Tagen, in einer ... einsetzenden abwärtsgerichteten Korrekturwelle ... aktuell niedrigere Kurse erreichen und infolge, oberhalb der weiter hinten genannten MoB`s, anschließend nochmals in einer mehrtägigen Aufwärtsbewegung ... zulegen und dabei auch das Hoch ... Punkte hinter sich lassen. Erst nach Abschluß der zwischengeschalteten Abwärtsbewegung und infolge der noch ausstehenden Aufwärtsbewegung wird es zu weiteren, deutlicheren Abgaben kommen, bei denen dann auch zumindest noch einmal, das Verlaufstief ... Punkte angetestet und derzeit auch unterschritten wird. Im Anschluss kommt es dann, nach einer erfolgreichen Bodenbildungsphase, zu einer mehrmonatigen Aufwärtsbewegung.


EW-Technisch wird ausgehend vom Hoch ... Punkte der Unterwelle „...“, das Tief ... Punkte entsprechend der bekannten Zählweise einer Teilwelle „...“ (... der ...) zugeordnet. Ausgehend von diesem Tief kam es in der abwärtsgerichteten Unterwelle „...“, nach Abschluß der Teilwelle „...“, zu einer zwischengeschalteten, überschiessenden Aufwärtsbewegung im Rahmen einer Teilwelle „...“ (... der ...). Die Mindestanforderungen ...

Für den weiteren Handelsverlauf impliziert dies unterhalb der .... Punktemarke eine direkte Fortführung der ...


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Finanzen > Aktien - 06.03.2011 - LeoTrading.de - Elliott-Wave Analysen

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