Im Wochenverlauf konnten die US-Börsen sich zur Wochenmitte von ihren Tiefständen lösen und einen Rebound starten. Ein Grund für die Zugewinne wurde den Marktteilnehmern auch rasch präsentiert. Die Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden der US-Großbank Citigroup, das diese in den ersten Monaten des Jahres 2009 den größten Gewinn seit dem Jahre 2007 erwirtschaftet hatte, führte unter den Marktteilnehmern zu einem Euphorieausbruch mit infolge rasch anziehenden Kursen. Das ganze steht natürlich auf tönernen Füßen. Bereits im Donnerstagshandel deutete sich ein abflachen der im Vortageshandel erzielten, kräftigen Zugewinne an. Die während des Nachmittagshandels hereingekommen Zahlen der US-Großbank Bank of America, die US-Arbeitsmarktdaten und die US-Konjunkturzahlen wurden eher verhalten aufgenommen.
Fast zeitgleich kündigte die US-Regierung an, über eine
weitere Lockerung der US-Bilanzierungsregeln nachzudenken,
was infolge zu einem kleinen Shortsqueeze führte. Die
Marktteilnehmer scheinen die Realität vollkommen
auszublenden. Fraglich ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ob
und inwieweit diese Ankündigung überhaupt realisiert
wird. Dies scheint den Marktteilnehmer in der aktuellen
Marktsituation jedoch egal zu sein, denn das Vertrauen in
die US-Regierung, weitere Rettungsmaßnahmen der
US-Finanzinstitute ggf. auch mit unkonventionellen
Maßnahmen einzuführen, scheint ungebrochen. Die
tatsächlichen Probleme der massiven Verwerfungen an den
US-Finanzmärkten lassen sich damit zumindest nicht
bereinigen. Warten wir ab wann der Kater wieder einsetzt
und die Marktteilnehmer zu einer realistischen
Betrachtungsweise zurückkehren. Wie Sie wissen handelt es
sich bei der jüngsten Aufwärtsreaktion um eine
Gegenreaktion in einem nach wie vor voll intakten und
derzeit immer noch unvollständigen Abwärtsbewegung.
Hinter vorgehaltener Hand wird derzeit über ein
Beteiligungsmodell diskutiert, wonach Besitzer von
Bankenanleihen sich aufgrund der anhaltenden Finanzkrise,
an staatlichen Liquiditätsspritzen beteiligen sollen.
Bereits zum Freitagshandel hin reagierte der Anleihenmarkt
mit nervösen Kursausschlägen auf diesen Newsfloor. Die
Großinvestoren horchen nun auf. da die Möglichkeit
besteht an den Verlusten der Banken beteiligt zu werden.
Die US-Notenbank FED hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet
und betont, das unbedingt der Ausfall einer wichtigen Bank
verhindert werden muß. Unterdessen sind bereits in den
vergangenen Wochen die Prämien für die Absicherung der
Anleihen vor einem möglichen Zahlungsausfall, weiter in
die Höhe geschnellt, was auf eine Zunahme der
Ausfallmöglichkeit hindeutet. In den Tagesanalysen wurde
in der Vergangenheit regelmäßig über die Problematik
des Anleihenmarktes berichtet. Bereits der Zusammenbruch
einer weiteren Großbank würde zu ernsthaften, globalen
Schwierigkeiten führen. Nach dem Zusammenbruch der
US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008, hat sich
die Reaktionszeit eines solchen Ereignisses nochmals
reduziert, sodass ein möglicher Zusammenbruch einer
weiteren Großbank, praktisch ohne große Vorlaufzeit
einsetzt.
Im Sog des von den Marktteilnehmern als positiv
einströmenden Newsfloor der Unternehmens- und
Konjunkturzahlen konnte sich der DAX den positiven
Vorgaben nicht entziehen. Insbesondere jeweils zum
herannahenden Handelsende, kam es im Index regelmäßig zu
kleinen Shortsqueezes, ausgelöst durch falsch
positionierte Marktteilnehmer, die angesichts des nahenden
Xetra-Handelsende, ihre Positionen regelrecht auf den
Markt warfen und dadurch die Kurse weiter anfeuerten, was
dann infolge zu kräftigen und raschen Zugewinnen führte.
Bis zum Freitag konnte der Index ein Hoch bei 4053 Punkte
generieren und damit wieder in den alten
Unterstützungsbereich (4914 / 4934 / 4967) hineinlaufen.
Im anschließenden Handelsverlauf fiel der Index dann
jedoch wieder unter die 4000 Punktemarke zurück.
Dennoch; auch nach diesen Kursanstiegen wird die laufende
Aufwärtsbewegung ... weiterhin nur als Gegenreaktion in
einem weiterhin intakten Abwärtstrend eingestuft. Im
Rahmen einer überschiessenden aufwärtsgerichteten
Korrekturbewegung gelang es den Bullen, die MoB 3925
Punkte auf Wochenbasis wieder zurückzuerobern und auch zu
halten. Nach Abschluß der laufenden Korrekturbewegung
kommt es nochmals zu einem weiteren antesten der
Verlaufstief. Bis dahin wird der Index auf der zeitlichen
Achse in den nächsten Tagen, in einer ... einsetzenden
abwärtsgerichteten Korrekturwelle ... aktuell niedrigere
Kurse erreichen und infolge, oberhalb der weiter hinten
genannten MoB`s, anschließend nochmals in einer
mehrtägigen Aufwärtsbewegung ... zulegen und dabei auch
das Hoch ... Punkte hinter sich lassen. Erst nach
Abschluß der zwischengeschalteten Abwärtsbewegung und
infolge der noch ausstehenden Aufwärtsbewegung wird es zu
weiteren, deutlicheren Abgaben kommen, bei denen dann auch
zumindest noch einmal, das Verlaufstief ... Punkte
angetestet und derzeit auch unterschritten wird. Im
Anschluss kommt es dann, nach einer erfolgreichen
Bodenbildungsphase, zu einer mehrmonatigen
Aufwärtsbewegung.
EW-Technisch wird ausgehend vom Hoch ... Punkte der
Unterwelle „...“, das Tief ... Punkte entsprechend der
bekannten Zählweise einer Teilwelle „...“ (... der
...) zugeordnet. Ausgehend von diesem Tief kam es in der
abwärtsgerichteten Unterwelle „...“, nach Abschluß
der Teilwelle „...“, zu einer zwischengeschalteten,
überschiessenden Aufwärtsbewegung im Rahmen einer
Teilwelle „...“ (... der ...). Die
Mindestanforderungen ...
Für den weiteren Handelsverlauf impliziert dies unterhalb der .... Punktemarke eine direkte Fortführung der ...
Weitere Informationen sind direkt auf der Webseite von
LeoTrading.de abrufbar.
Auf der informativen Webseite können sich interessierte
User über die verschiedenen Möglichkeiten eines Bezuges
informieren. Fordern Sie jetzt auf der Webseite auch
unseren Newsletter kostenfrei und unverbindlich an und
fragen Sie nach unseren Konditionen für eingetragene
Newsletter-Abonnenten.
LeoTrading,de - Elliott-Wellen Analysen
Webseite: www.leotrading.de
Webforum: www.leotrading.info
Weblog: www.wellenblogger.de



