Im Wochenverlauf konnte sich der DAX weiterhin auf hohem Niveau, kurz unterhalb des Jahreshochs (6265) halten. Zwar kam es im Dienstags- und Mittwochshandel angesichts einer sich zuspitzenden Griechenland-Problematik zu (leichten) Gewinnmitnahmen. Diese Abgaben konnten jedoch von den Bullen oberhalb des bekannten Unterstützungsbereiches abgefangen werden. Anschließend sprang der Index im Freitagshandel nach oben bis auf ein Hoch bei 6254 Punkte und verharrte auf diesem hohem Niveau bis zum Handelsende. Dominierte zu Wochenbeginn die Sorge der Marktteilnehmer, das sich insbesondere die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen weiterhin erhöhen werden, so überwog im Freitagshandel überwiegend die Sorglosigkeit und die Akteure kauften weiter, unterstützt von einer freundlichen Wallstreet, als gäbe es demnächst keine Aktien mehr.
Unterdessen neigen die Notierungen immer mehr zum
springen. Zu viele Marktteilnehmer steigen auf den
fahrenden Zug auf und hoffen nun, das die Fahrt noch
einige Wochen weiter geht. Dies sollte insbesondere die
bullisch eingestellten Marktteilnehmer in erhöhte
Aufmerksamkeit versetzen, da dies auf Dauer einfach nicht
gut gehen kann. Die nun in den Markt drängenden
Marktteilnehmer hoffen insgeheim, das die Regierungen hier
und jenseits des Atlantiks, die Märkte für unbestimmte
Zeit weiterhin mit Liquidität fluten und dadurch den Zug
weiterfahren lassen.
Im DAX wird die Luft zusehends dünner. Sollen weitere
Abgaben verhindert werden darf der Index nun bereits schon
nicht mehr unter den Unterstützungsbereich der MoB 6162
Punkte fallen. Ein unterschreiten dieser Kursmarke
bedeutet, nachdem in der Vorwoche diese MoB zwar marginal
unterschritten, auf EoD-Basis jedoch wieder
erwartungsgemäß zurück erobert werden konnte, einen
Abschluß der laufenden Aufwärtsbewegung und infolge
nachgebende Notierungen. Das Marktsentiment hat sich
angesichts einer stetig zunehmenden Bullenquote, weiterhin
zugunsten der pessimistisch eingestellten Marktteilnehmer
entwickelt. Eine etwas ausgedehntere Korrektur wäre
demnach fällig bzw. ist bereits schon überfällig.
EW-Technisch kam es ausgehend vom Tief 6138 Punkte der
Teilwelle „b`“ zu steigenden Notierungen. Die
Aufwärtsbewegung ist Bestandteil der Teilwelle „c`“
und erreichte (bisher) ein Hoch bei 6254 Punkte. Die
Wellenstrukturen der Teilwelle „c`“ sind fünfteilig
(i - v), das Hoch 6242 Punkte wird innerhalb dieses
Aufwärtsimpulses einer niedergradigen Teilwelle „iii“
(iii der c`) zugeordnet. Die sich dem Hoch anschließende
Abwärtsbewegung der Teilwelle „iv“ (iv der c`)
erreichte ein Tief bei 6216 Punkte. Mit diesem Tief waren
die Mindestanforderungen an diese Teilwelle „iv“
bereits erfüllt, weitere Abgaben also nicht mehr
erforderlich. Anschließend konnte der Index nach dem
Rebreak der 6235 Punktemarke im Rahmen der Teilwelle
„v“ (v der c`) weiter ansteigen und ein Hoch bei 6254
Punkte erreichen. Das Kursziel wurde bis auf wenige Punkte
erreicht. Unter denn weiter hinten genannten
Voraussetzungen ist bei entsprechender Aufwärtsdynamik
eine weitere Ausdehnung zur Oberseite hin möglich.
Für den weiteren Handelsverlauf impliziert dies
grundsätzlich ...
Weitere Informationen sind direkt auf der Webseite von
LeoTrading.de abrufbar. Lesen Sie auch unsere täglichen
DAX-Prognose und unsere wöchentliche Dow Jones-Prognose
mit konkreten Tradingmarken, MoB-Marken und Kurszielen.
Fordern Sie jetzt auf der Webseite auch unseren Newsletter
kostenfrei und unverbindlich an und fragen Sie nach
unseren Konditionen für eingetragene
Newsletter-Abonnenten.
LeoTrading,de - Elliott-Wellen Analysen
Webseite: www.leotrading.de
Webforum: www.leotrading.info
Weblog: www.wellenblogger.de



