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DAX - Kontrollierte Bewegungen ... Elliott-Wave

DAX - Demonstrative Stärke ...

22.11.2009

Im DAX kam es im Wochenverlauf zu einem vorläufigen Hoch bei 5843 Punkte. Anschließend ging der Index nach den Zugewinnen der Vorwochen, in eine Konsolidierungsphase über. Ob daraus nun eine größere Abwärtsbewegung entsteht, innerhalb derer die vorangegangene Aufwärtsbewegung (3588 / 5843) korrigiert wird, haben die Akteure noch nicht entschieden. Insgesamt verläuft die beim Hoch 5843 Punkte begonnene Abwärtsbewegung zu „gesteuert“, d. h. zu langsam. Zwar ist bei den Marktteilnehmern eine gewisse Unruhe bzw. Unsicherheit zu verspüren, die großen Marktplayer versuchen jedoch derzeit weiter, den Index „kontrolliert“ abzuseilen. Dennoch; einiges paßt aktuell nicht so recht zusammen. Alles steigt; die Indices unter schwachen Umsätzen, die Rohstoffe, die Edelmetalle und zuletzt konnte sich auch der USD wieder etwas stabilisieren.


Sentimenttechnisch hat die Zahl der optimistisch eingestellten Marktteilnehmer weiterhin zugenommen und sollte in der neuen Handelswoche zu erhöhter Aufmerksamkeit führen. Einige bearisch eingestellte Marktteilnehmer haben die Seite gewechselt und wollen nun von immer weiter anziehenden Notierungen ebenfalls profitieren. Die insbesondere bei den US-Indices beobachtete Euphorie einiger Marktteilnehmer, war im DAX nicht erkennbar. Dennoch; die großen Marktteilnehmer setzen derzeit auf eine Jahresendrallye und werden derzeit nichts unversucht lassen, diese auch zu starten. Auch die in den vergangenen Handelstagen deutlich gestiegene Zahl der Bullen scheint diese Erwartungshaltung wiederzugeben. Auch die Erwartungshaltung einiger institutioneller Großanleger geht weiter davon aus, das die Regierungen auch künftig die Finanzmärkte, ggf. mit neuen Konjunkturprogrammen stützen werden und das die Leitzinssätze erst in ferner Zukunft wieder angehoben werden. Ob es unter diesen Voraussetzungen allerdings zu einer Jahresendrallye kommt, darf bezweifelt werden. Wenn alle darauf warten, kommt es an den Börsen meist zum Gegenteil.


Fundamental sind die Kurssteigerungen in den Leitindices weiterhin durch nichts nachvollziehbar. Die propagierte, leichte, wirtschaftliche Erholung ist nur durch die von den jeweiligen Regierungen veranlaßten Konjunkturpakete zustande gekommen. Diese wirtschaftlichen Belebungsmaßnahmen laufen nun nach und nach aus und fordern von den Regierungsverantwortlichen, weiteren Handelungsbedarf. An der Zinsschraube kann nicht weiter gedreht werden, ganz im Gegenteil. Kommt es kurzfristig zu Zinserhöhungen, wird dies direkte Auswirkungen, auf die wirtschaftliche Entwicklung haben, die dann nahezu unmöglich wird. Dies wissen auch die Entscheidungsträger. Die Erwartungshaltung der großen Marktplayer, an den Besuch von US-Präsident Obama in China ist groß. Die chinesische Regierung ist sich unterdessen ihrer Bedeutung durchaus bewußt. Die Aufwertung der chinesischen Landeswährung YUAN, gegenüber dem USD, ist ein erstes Zeichen an den Rest der Welt, das sich China in der Pflicht sieht. Ein erstes Signal der chinesischen Regierung, sich dem Westen zu öffnen ist getan. Weitere werden folgen.


Zum Handelsverlauf ...
Im Freitagshandel kam es nach einer kurzfristigen Zwischenerholung zu weiteren Gewinnmitnahmen, in deren Verlauf dann auch die 5700 Punktemarke deutlich unterschritten wurde und blieb. Entsprechend der Prognose wurde dann der untere Kurszielbereich verläßlich angelaufen. Unterdessen werden die optimistisch eingestellten Marktteilnehmer, nach dem nun doch deutlichen unterschreiten der wichtigen MoB 5758 Punkte, ungeduldig und unruhig. ...


Für den weiteren Handelsverlauf impliziert dies bereits bei ...


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Finanzen > Aktien - 06.03.2011 - LeoTrading.de - Elliott-Wave Analysen

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