Im Wochenverlauf stach besondere der Handelsverlauf im Donnerstagshandel hervor. An diesem Tag fand aufgrund eines Feiertages (Fronleichnam) ein sogenannter Feiertagshandel statt. Dies ließen sich die Emittenten natürlich wieder nicht entgehen und zogen den Index unter äußerst schwachen Umsätzen und mit einem 97 Punkte Gap, direkt in der Eröffnungsphase, über den Wiederstandsbereich der MoB 6063 Punkte und infolge kurz über die 6100 Punktemarke. Das Hoch wurde bei 6101 Punkte gehandelt, anschließend setzten Gewinnmitnahmen ein und der Index schloß unterhalb der MoB 6063 Punkte. Letztendlich wurden dann am darauffolgenden Handelstag diese Kurskapriolen durch den Handel wieder bereinigt, so dann auch im Freitagshandel eindrucksvoll geschehen.
Die mittelfristig Wiederstandsbereich konnte im
Wochenverlauf von den Bullen zwar mehrmals überschritten
werden. Ein für weiter anziehende Notierungen jedoch
erforderliches, nachhaltiges überschreiten auf
Wochenbasis (EoW), also an fünf Handelstagen
hintereinander, kam bisher nicht zustande. Zwar konnte
sich der Index an zwei Handelstagen auf Schlußkursbasis
oberhalb dieser Kursmarke halten, im Freitagshandel kam es
dann jedoch infolge von Gewinnmitnahmen, zu einem Close
unterhalb des Wiederstandsbereiches. Auch der
vorangegangene Versuch der Bären, den Index auf
Wochenbasis (EoW) unterhalb dieser Kursmarke zu halten
scheiterte vor zwei Wochen am alles entscheidenden,
fünften Handelstag. Damit konnten sich bisher weder
Bären noch Bullen eindeutig für eine Richtung
entscheiden. Das Resultat ist im Chartbild als breit
angelegte Konsolidierungsphase zu erkennen. ...
Sentimenttechnisch kam es zu einer leichten Zunahme der
pessemisitisch eingestellten Marktteilnehmer, die aktuell
damit weiterhin über der nur leicht nachgebenden
Bullenquote liegt. Dennoch; die aktuell Bullenquote ist
derzeit (noch) zu gering um daraus deutlichen Abgabedruck
aufzubauen, externe Ereignisse einmal außen vorgelassen.
Sentimenttechnisch ist daher aktuell allenfalls von einer
...
Im Freitagshandel belastete insbesondere ein weiter
nachgebender EUR der die europäische
Gemeinschaftswährung auf ein neues Vierjahrestief unter
die 1,20 USD drückte. Zudem gerieten die spanischen
Staatsanleihen wiederholt unter Druck. Die Risikoprämien
notierten im Freitagshandel auf einem neuen Höchstwert.
Bier braut sich dann auch die nächste Misere zusammen
die uns in den kommenden Handelstagen begleiten wird, Nach
anfänglichen Zugewinnen setzten sich im Nachmittagshandel
kräftige Gewinnmitnahmen durch, innerhalb derer dann auch
der mittelfristig relevante Unterstützungsbereich
regelrecht nach unten durchschlagen wurde und der Index
infolge erst auf einem Tief bei 5912 Punkte wieder
aufgefangen werden konnte. Anschließend konnte sich der
Index etwas stabilisieren, allerdings ohne bis zum
Handelsende den vorgenannten Wieerstandsbereich zu
überschreiten.
EW-Technisch dehnte sich die laufende Korrekturbewegung
noch etwas nach oben aus und erreichte ein neues
Zwischenhoch. Ausgehend vom Zwischenhoch 5992 Punkte der
Teilwelle ...“ erreichte die abwärtsgerichtete
Teilwelle „...“ zuvor ein Tief bei 5869 Punkte. Dort
entwickelte sich im Rahmen der überschießenden und noch
unvollständigen Teilwelle „...“ eine korrektive,
dreiteilige Aufwärtsbewegung, innerhalb derer im
Donnerstagshandel die niedergradige Teilwelle „...“
extensierte. ...
Für den weiteren Handelsverlauf impliziert dies ...
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