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Jetzt erst recht eine eigene Stiftung gründen:

Finanzexperte Arthur Tränkle rät seinen Mandaten gerade in diesen Zeiten zur Gründung einer eigenen Stiftung.

23.10.2008

Stuttgart. – Des einen Leid, des anderen Freud: Während die Börsenkurse wie ein Meteoritenschwarm zu Boden stürzen, dürfte der Stern der Stiftungen ab jetzt erst so richtig aufgehen. Apropos: „Vielen Menschen geht gerade in diesen Zeiten auf, dass bloßes Profitstreben eine der schlechtesten Vermögensstrategien ist, die man sich denken kann”, erklärt Finanzexperte Arthur Tränkle. In Zusammenarbeit mit Susanne Duckgeischel entwickelt der Stuttgarter in seinem Unternehmen imPLUSSEIN seit Jahren Anlagekonzepte, die auf Krisenfestigkeit und Solidität ausgelegt sind. Und er rät gerade deshalb seinen Kunden immer öfter dazu, ihre eigene Stiftung zu gründen. Um damit sich und den Mitmenschen etwas Gutes zu tun.


Solidität und Solidarität über Jahrhunderte hinweg

„Wenn es überhaupt eine wirklich nachhaltige Form der Vermögensanlage gibt, dann ist und bleibt das die Stiftung”, betont Arthur Tränkle. Und fügt ein energisches: „Nachweislich!” hinzu. In der Tat: Manche Stiftungen haben Schicksalsstürmen getrotzt, gegen die die aktuelle Finanzkrise wie ein laues Frühlingslüftchen wirkt.

Was hat etwa die Augsburger „Fuggerei” seit ihrer Gründung im Jahre 1521 durch Jakob Fugger dem Reichen nicht schon alles über sich ergehen lassen müssen? Den Dreißigjährigen Krieg ebenso wie zwei Weltkriege, diverse politische und weltanschauliche Umwälzungen, zusammenbrechende Wirtschaftskreisläufe ... und dennoch steht diese „Mutter aller Stiftungen” heute noch finanziell voll in Saft und Kraft: 487 Jahre nach ihrer Gründung versorgt die Fuggerei nach wie vor Menschen mit spottbilligem Wohnraum – sofern die Wohnungsaspiranten unverschuldet in Not geraten und katholisch sind.

Schier unglaubliche finanzielle Beständigkeit – im Extremfall sogar über Jahrhunderte hinweg – ist eines der Hauptkennzeichen von Stiftungen, wie Arthur Tränkle ausführt: „Jede Stiftung fußt auf einem Kapital-Grundstock, der nicht angetastet werden darf. Einzig und allein die überschüssigen Kapitalerträge werden für den eigentlichen Förderungszweck verbraucht.”

Damit sei gewährleistet, dass das Grundkapital niemals verloren gehen könne; eine Eigenheit, die diese Form der Geldanlage von allen anderen unterscheide und hervorragend geeignet sei, ein bereits bestehendes Privat- oder Unternehmens-Vermögen dauerhaft vor dem Zerfall zu bewahren. Besonders für den Fall, dass direkte Erben oder Nachkommen fehlen, kann die Gründung einer Stiftung den Drohkulissen namens Kapitalschwund oder Firmenschließung einen zuverlässigen Riegel vorschieben.


Kapital krisen- und Hartz-IV-sicher anlegen

Aber Moment mal: „Kapitalertrag”? Bei diesem Reizwort dürften viele hellhörig werden. Streckt der Staat nicht gerade nach solchen süßen Früchten die nimmer(steuer)satten Finger aus? Mitnichten; Arthur Tränkle kann die Aufgeschreckten beruhigen: „Stiftungen genießen wegen ihres gemeinnützigen Zwecks äußerst attraktive Steuervergünstigungen, ebenso die Stifter selbst. Vermögen, das in einer Stiftung angelegt wird, ist sogar Hartz-IV-sicher.”

Kein Wunder, dass das gemeinnützig Prinzip „Tue Gutes mit deinem Geld – anderen und auch dir”! immer mehr Anhänger findet. Tag für Tag bereichern durchschnittlich ganze drei Bürger- oder Unternehmens-Stifungsneugründungen das dringend auf solchen Geldsegen angewiesene Deutschland, das bis dato über 15.000 Einrichtungen dieser Art verzeichnet. Insgesamt rund 300 Millionen Euro jährlich kommen auf diese Weise sozialen, wissenschaftlichen und kulturellen Projekte zugute.

Damit springen die Stifter zunehmend für den Staat in die Bresche, der sich – da chronisch klamm – aus immer mehr seiner angestammten Bereiche zurückziehen muss. So erhalten privatrechtlich organisierte Stiftungen nicht zuletzt den Betrieb von Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen oder Forschungsinstituten aufrecht, die davor in öffentlicher Hand waren.


Sogar der Staat fördert die Förderer

Kein Wunder, dass Vater Staat die Förderer selbst nach Kräften fördert. Beispielsweise durch die Reform des Gemeinnützigkeits- und Spendenrechts im Jahr 2005. Arthur Tränkle verweist darauf, dass seither die Gründung einer Stiftung nicht allein mehr den Betuchten vorbehalten ist, sondern auch für Normalbürger zu einer reizvollen Geldanlage-Alternative geworden ist: „Seit 2005 muss der Mindestkapitalstock einer Stiftung nur noch 100.000 Euro betragen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg kann bis zu einer Million Euro steuerbegünstigt in die Stiftung eingebracht werden – mehr als dreimal so viel wie vor der der Gesetzesänderung.”

Somit ist die gute Tat namens eigene Stiftung schon für den Preis eines bescheidenen Reihenhäuschens auf dem Land für (fast) jedermann zu haben. Allerdings gestalten sich die Vorbereitungen ähnlich vielschichtig wie im Vorfeld eines Immobilienkaufs: Sich durch die labyrinthischen Schleifen der Stiftungsrechtslage zu winden erfordert Weitsicht, Sachverstand und eine Menge Praxiserfahrung. All das kann Arthur Tränkle seinen Mandanten bieten:

Als Berater, der schon zahlreiche Stifter kompetent und engagiert von der Gründungsidee bis zur Stiftungseintragung begleitet hat, freut er sich, dass immer mehr Menschen die Vorteile einer eigenen Stiftung erkennen: „Der Gesetzgeber macht es weiten Teilen der Bevölkerung möglich, ihr Vermögen wertbeständig, segensreich und nachhaltig anzulegen und dadurch steuerlich zu profitieren. Das erhebt diese Anlageform weit über Investitionsmethoden anderer Art – finanziell und ideell.”

V.i.S.d.P. und Ihre Ansprechpartner:
Susanne Duckgeischel, Arthur Tränkle
c./o. imPLUSSEIN GmbH
Hechinger Str. 40
70567 Stuttgart
Fon: +49 (711) 90 14-10
Fax: +49 (711) 90 14-1 11
E-Mail: traenkle@implussein.de
Internet: www.implussein.com
Internet: www.empfehlungsforum.de



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Finanzen > Geldanlage - 02.08.2010 - DasWortgewand

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