Ihrer aktuellen Geschäftslage geben 45,3 Prozent der befragten KMU in Brandenburg die Noten sehr gut oder gut. Vor einem Jahr waren es noch 68,6 Prozent. Auch die Umsatzsituation der Unternehmen hat sich in Brandenburg verschlechtert, allerdings nicht so stark wie aufgrund der Hiobsbotschaft von den Finanzmärkten hätte erwartet werden dürfen: Gaben im letzten Herbst noch 30,3 Prozent der befragten Unternehmer an, steigende Umsätze erwirtschaftet zu haben, so sind es aktuell noch 23,7 Prozent. Jedes zehnte Unternehmen (10,1 Prozent) gab im Herbst 2007 an, mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen – aktuell sind es schon 24,7 Prozent. Allerdings stieg die Zahl der Betriebe, die ihren Personalbestand aufstocken konnte, leicht auf 12,4 Prozent (Vorjahr: 9,0 Prozent). Und zu Verkleinerungen sehen sich aktuell nur noch 8,2 Prozent gezwungen, nachdem es im Herbst 2007 noch 10,1 Prozent gewesen waren.
Verhaltene Perspektiven
Die Aussichten auf die kommenden sechs Monate sind in
Brandenburg von Unsicherheit geprägt: So setzten im
vergangenen Herbst 34,8 Prozent der Unternehmen auf
steigende Umsätze, während es aktuell nur noch 19,6
Prozent sind.
Auch die Investitionsbereitschaft ließ im Jahresverlauf
deutlich nach: Sahen sich im Herbst 2007 59,6 Prozent der
Betriebe zu Investitionen imstande, so sind es aktuell nur
noch 47,4 Prozent. Allerdings liegt Brandenburg damit
immer noch über dem gesamtdeutschen Durchschnitt: Hier
sank die Investitionsbereitschaft im Vergleich zum letzten
Jahr um 3,3 Prozentpunkte auf 46,6 Prozent ab.
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