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03.08.2009

Straight Bonds sind die einfachste Form einer Verzinsung, es werden konstante Zinsen gezahlt und die Tilgung erfolgt in einem Betrag. Großer Vorteil solcher Anleihen ist die Planbarkeit von Zinserträgen.


Stufenzinsanleihen steigen jährlich in ihrem Zinssatz, dies hat den Nachteil das nicht sofort ersichtlich ist mit welcher Rendite bei einer bestimmten Laufzeit gerechnet werden kann.
Floater sind variabel verzinste Anleihen, der Zinssatz koppelt sich dabei an einen Referenzzinssatz zu dem es dann noch einen Aufschlag oder Abschlag gibt(z.B. 3 Monats-Euribor+425 Basispunkte).


Gewinnschuldverschreibungen gehören auch zur Gattung der variabel verzinsten Anleihen, es wird zum laufenden und festen Zins ein Bonus gezahlt der jedes Jahr neu festgelegt wird. Die Höhe des Zinsbonus hängt zum Beispiel vom erwirtschafteten Gewinn in dem laufenden Geschäftsjahr ab.
Kapitalzuwachsanleihen werden zu 100% herausgegeben und z.B. zu 150% ausgezahlt, es werden die anfallenden Zinsen gleich wieder mit verzinst. Es ist die Rede vom Zinseszins. Zerobonds oder Nullkuponanleihen werden nur zu einem Bruchteil des Nennwertes emittiert und zu 100% zurückgezahlt, auch diese Anleihen besitzen den Zinseszins Effekt.


Auch bei Anleihen gilt, je größer die Rendite desto größer ist das Risiko. Eine grobe Orientierung bekommt man durch die Ratings von Anleihen durch Moodys oder anderen Rating-Agenturen. Dabei gelten Anleihen von AAA-B als eine relativ sichere Angelegenheit, ab dem Rating CCC sollte man mit Rückzahlungsproblemen oder einen Totalverlust rechnen.


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Tags: anleihen, börse, finanzen, geld, geldanlage
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