Straight Bonds sind die einfachste Form einer Verzinsung, es werden konstante Zinsen gezahlt und die Tilgung erfolgt in einem Betrag. Großer Vorteil solcher Anleihen ist die Planbarkeit von Zinserträgen.
Stufenzinsanleihen steigen jährlich in ihrem Zinssatz,
dies hat den Nachteil das nicht sofort ersichtlich ist mit
welcher Rendite bei einer bestimmten Laufzeit gerechnet
werden kann.
Floater sind variabel verzinste Anleihen, der Zinssatz
koppelt sich dabei an einen Referenzzinssatz zu dem es
dann noch einen Aufschlag oder Abschlag gibt(z.B. 3
Monats-Euribor+425 Basispunkte).
Gewinnschuldverschreibungen gehören auch zur Gattung
der variabel verzinsten Anleihen, es wird zum laufenden
und festen Zins ein Bonus gezahlt der jedes Jahr neu
festgelegt wird. Die Höhe des Zinsbonus hängt zum
Beispiel vom erwirtschafteten Gewinn in dem laufenden
Geschäftsjahr ab.
Kapitalzuwachsanleihen werden zu 100% herausgegeben und
z.B. zu 150% ausgezahlt, es werden die anfallenden Zinsen
gleich wieder mit verzinst. Es ist die Rede vom
Zinseszins. Zerobonds oder Nullkuponanleihen werden nur zu
einem Bruchteil des Nennwertes emittiert und zu 100%
zurückgezahlt, auch diese Anleihen besitzen den
Zinseszins Effekt.
Auch bei Anleihen gilt, je größer die Rendite desto größer ist das Risiko. Eine grobe Orientierung bekommt man durch die Ratings von Anleihen durch Moodys oder anderen Rating-Agenturen. Dabei gelten Anleihen von AAA-B als eine relativ sichere Angelegenheit, ab dem Rating CCC sollte man mit Rückzahlungsproblemen oder einen Totalverlust rechnen.
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