München, 03. März 2010 – Der Partner der MIT Munich Industrial Technologies AG (www.mit.ag), die Gulf One Investment Bank B.S.C., Bahrain, hat im Zuge einer Kapitalerhöhung 7,9 Prozent der Anteile des Aluminium-Veredlers Belte AG aus Delbrück erworben. Es handelt sich um das zweite Investment in den vergangenen sechs Monaten. Belte benötigt das frische Kapital für den weiteren Ausbau des in den letzten Jahren stark gewachsenen Unternehmens. „2010 wollen wir weiter wachsen. In 2009 konnten wir bedingt durch die Weltwirtschaftskrise die extrem guten Zahlen von 2008 nicht erreichen, aber lagen sicher über dem Umsatz von 2007“, sagt der Gründer und Vorstandsvorsitzende Markus Belte.
Die Belte AG gehört zu Deutschlands führenden
Unternehmen bei der Aluminium-Veredelung. „Die
Automobilindustrie benötigt dringend immer leichtere,
dabei trotzdem gleichbleibend feste Bauteile. Wir haben
ein Verfahren entwickelt, mit dem wir durch gezielte
Wärmebehandlungen aus Aluminium hochfeste und extrem
leichte Bauteile für die unterschiedlichsten
Industriezweige herstellen können“, erläutert Belte.
Der stark wachsende Markt erfordere, so Belte, einen
rasanten Ausbau der vorhandenen Kapazitäten – national
und international. Um mit diesen Anforderungen Schritt
halten zu können, hat sich Belte nach einem finanzstarken
Eigenkapitalgeber umgesehen. „Mit dem MIT-Team haben wir
seit 2009 einen soliden Partner im Unternehmen, der unser
Potenzial richtig einschätzen kann und der unsere
Geschäftsprozesse versteht. Gerade mit Blick auf unsere
komplexen industriellen Verfahren war uns ganz wichtig,
einen Investor zu finden, der Industrieerfahrung
mitbringt.“
2010 strebt die Belte AG wieder ein überdurchschnittliches Wachstum an – neben dem Ausbau des Kengeschäfts wird im laufenden Jahr vor allen Dingen das neue Geschäftsfeld Recycling stark wachsen. Die Kapitalmaßnahme dient der Finanzierung des Wachstums, weitere Kapitalmaßnahmen sind in diesem Zusammenhang beabsichtigt.
Auch bei der MIT AG sieht man für Belte nach wie vor viel
Potenzial: „Das Unternehmen hat – nicht zuletzt mit
dem Aluminium Recycling – eine Reihe innovativer
Verfahren entwickelt, die ihm eine ausgezeichnete
Positionierung in einem wachsenden Markt verschaffen.
Unter anderem nutzt die Belte AG zwei Megatrends: den
Trend zum Leichtbau im Automobilbau sowie den Trend, die
Energiebilanz der Automobile vom Bau über den Betrieb bis
zur Verschrottung zu berücksichtigen. Die Belte AG
verfügt mit der Wärmebehandlung sowie dem Recycling von
Aluminium über entsprechende Technologien. Mit unserem
Partner, der Gulf One Investment Bank, bringen wir
planmäßig weitere Liquidität ins Unternehmen“, sagt
Rüdiger Olschowy, Vorstand der MIT Munich Industrial
Technologies AG.
Über die Belte AG:
Markus Belte gründete die Belte AG 1998 in Delbrück. Das
Unternehmen ist auf die Wärmebehandlung von Aluminium
spezialisiert. Ziel ist es, durch diese Veredelung
Baugruppen bei gleicher Materialqualität deutlich
leichter und damit energieeffizient zu produzieren. Belte
stellt vor allem Aluminiumteile in den Bereichen
Rädertechnologie (z.B. Felgen), Motorenkomponenten (z.B.
Zylinderköpfe, Kurbelgehäuse) und Strukturbauteile (z.B.
Rahmen, Motor- und Zylinderblöcke) her. Darüber hinaus
werden unter anderem Spezialbauteile für Luft- und
Raumfahrt, Medizintechnik, Schiffbau und Transporttechnik
entwickelt. Zum Leistungsportfolio gehört zudem seit
kurzem ein patentiertes Verfahren für Aluminiumrecycling.
Die Belte AG beschäftigt mit ihren sechs
Tochterunternehmen 255 Mitarbeiter (Stand Dezember 2009)
an sechs Standorten. Vertriebsniederlassungen befinden
sich in Deutschland und den USA. Zu den Kunden gehören
alle namhaften Automobilhersteller in Deutschland.
Über MIT Munich Industrial Technologies AG:
Die MIT Munich Industrial Technologies AG ist eine Private
Equity Gesellschaft mit Sitz in München. Das im März
2008 gegründete Unternehmen investiert vornehmlich in
Technologieunternehmen bzw. Unternehmen aus der
verarbeitenden und herstellenden Industrie. Im Fokus
stehen vor allem Automobilzulieferer,
Verarbeiter/Hersteller von Hochleistungswerkstoffen und
Unternehmen der Industrieelektronik. Anfragende
Unternehmen sollten einen Umsatz von 10 bis 60 Millionen
Euro aufweisen können und ihren Sitz in Deutschland,
Österreich oder der Schweiz haben. Das
Investitionsvolumen beträgt mindestens 10 Millionen Euro.
Vorstände sind Rüdiger C. Olschowy und Ralf G.
Schöpker, den Aufsichtsrat bilden Christian von Sydow
(Vorsitzender), Partner von McDermott Will & Emery
(München), der ehemalige BMW-Vorstand Günter Lorenz und
der Unternehmer Jakob-Hinrich Leverkus. Die MIT Munich
Industrial Technologies AG hält Beteiligungen an der
Royal Aero Group GmbH (www.royalaero.com), einem Anbieter
hochwertiger und kostengünstiger Flugzeug-Komponenten, an
der NCTE GmbH (www.ncte.de), einem Hersteller von
Non-Contact Sensing Solutions zur Messung von mechanischer
Kraft und absoluter Position, am
Mehrkomponenten-Spritzgusshersteller TB&C Outsert Center
GmbH (www.outsert.com) und seit Oktober 2009 an der Belte
AG (www.belte-group.com).
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MIT Munich Industrial Technologies AG
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