"Kinder haben deutlich weniger Erfahrung im Straßenverkehr als Erwachsene. Dazu ist die Reaktionsschnelligkeit der Kinder meist geringer ausgeprägt. Und Erstklässler können in der Regel auch noch nicht über parkende Autos hinwegsehen. Dies alles führt zu einer besonderen Gefährdung der Kinder", erklärt Diplom-Ökonom Karsten Werksnies vom Versicherungs-Online-Portal Young-Insurance.de . Eltern sollten den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern festlegen und diesen mehrmals üben bevor sie die Kinder alleine los schicken. Auch eigentlich selbstverständliche Grundvoraussetzungen müssen Kinder erst erlernen: Straßen sollten soweit möglich nur an Ampeln und Zebrastreifen überquert werden. Vor dem Überqueren der Straße muss das Kind nach links und rechts gucken, ob Gefahr droht. Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, sollten unbedingt einen Helm aufsetzen. Helle Kleidung, ein verkehrssicheres Rad und Reflektoren bieten zusätzliche Sicherheit.
In den letzten 30 Jahren ist das Unfallrisiko für Kinder zwar gesunken, dennoch kam 2008, laut dem Statistischen Bundesamt, durchschnittlich alle 17 Minuten ein Kind im Alter von unter 15 Jahren im Straßenverkehr zu Schaden. Mehr als ein Drittel davon waren Unfälle von Kindern auf dem Fahrrad.
"Eltern sollten mit ihren Kinder den Schulweg und das richtige Verhalten im Straßenverkehr regelmäßig üben, um Unfälle zu vermeiden", sagt Karsten Werksnies. Da Unfälle leider aber nicht vollständig vermieden werden können, sollten die Eltern mit einer privaten Unfallversicherung für Kinder für Ernstfälle abgesichert sein. Leistungsstarke Tarife mit 24-Stunden Deckung und hohen Versicherungssummen gibt es bereits für rund 7,- Euro monatlich. Der staatliche Schutz bietet nur eingeschränkte Leistungen, so dass Freizeitunfälle oder Unfälle im Haushalt grundsätzlich ausgeschlossen sind.
An seine Grenzen stößt
der staatliche Versicherungsschutz außerdem schon bereits
auf dem Schulweg, wenn das Kind nicht den direkten Weg
nimmt, sondern z.B. noch einen Freund besucht oder einen
anderen Umweg nimmt. Selbst bei grundsätzlich
versicherten Wegeunfällen sind die Leistungen des Staates
überschaubar.
Die private Unfallversicherung bietet sowohl in der
Freizeit als auch auf dem Schulweg, in der Schule oder dem
Kindergarten aber auch im Straßenverkehr einen
umfassenden Versicherungsschutz. Die Preis- und
Leistungsunterschiede sind allerdings enorm, so dass ein
Angebotsvergleich sehr zu empfehlen ist. Den
Leistungsumfang einer privaten Kinderunfallversicherung
kann man individuell bestimmen.
Weitere Informationen zur Kinder-Unfallversicherung sowie die Möglichkeit einer Online-Beitragsberechnung inkl. Sofortabschluss sind auf der Internetseite www.kids.young-insurance.de zu finden.
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